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Veröffentlicht am 27.11.2015 von nemesis

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In Own Words – The Flower Kings

In Own Words zu Space Revolver

Die Musik dieser Band ist ohne jeden Zweifel technisch brillant und kreativ bis zum Umfallen. Aber vielleicht auch nicht für jeden Durchschnittsmetaller und Rockfan so leicht zu begreifen. Deshalb haben Mastermind, Sänger, Gitarrist und was-weiß-ich-was-noch-alles Roine Stolt ein paar Kommentare zu den Songs des Albums Space Revolver abgeluchst.

  1. I Am The Sun (Part One): „Dieser Song besteht aus zwei Teilen, wobei der letzte ans Ende der Platte gestellt ist. Wir wollten einen guten und positiven Start für die Scheibe haben. Der Hauptgedanke war dabei, die Sache familiär zu starten und den Leuten etwas hören zu lassen, was sie von uns auch gewohnt sind. Die Lyrics drehen sich um die Tatsache, dass jeder alles erreichen kann, wenn er die Augen aufmacht und seinen eigenen Weg auch erkennen will.“
  2. Dream On Dreamer: „Diesen Song habe ich am Keyboard geschrieben. Eigentlich handelt dieser Track von gar nichts. Er soll einfach signalisieren, dass die Leute sich ihre Träume bewahren sollen. Ich meine hier sowohl die normalen Träume im Schlaf als auch Tagträume. Beide sind wichtig für die Vorstellungskraft und den Verstand. Aus solchen Tagträumen können sich manchmal total gute Ideen herauskristallisieren, und genau die sollte man sich bewahren. Vielleicht kann man sie ja irgendwann verwirklichen.“
  3. Rumble Fish Twist: „Eigentlich sollte Thomas, unser Keyboarder über diesen Songs ein bisschen was erzählen, da er ihn auch angeschleppt hat. Es ist einer der härteren Tracks mit geilen Keyboardriffs und schönen Übergängen zu weicheren Bass-Lines.
    Es war mal erfrischend, etwas Neues auszuprobieren, wie etwa das Bass-Solo, das dieser Song enthält.“
  4. Monster Within: „Das Stück habe ich letzten Sommer geschrieben, und es war eigentlich für Transatlantic gedacht. Aus Platzmangel hat es nicht geklappt. Ich wollte nicht auf die nächste Trans-Scheibe warten. Ich finde diesen Heavy sehr nett, und die leicht orchestralen Passagen, die darin zu finden sind, hatten wir bei den Flower Kings noch nicht oft. Thematisch dreht es sich darum, dass in jedem Menschen Gutes und Böses steckt und jeder die Wahl hat, welchen Weg er einschlägt. Selbst die schlimmsten Diktatoren waren mal unschuldige Kinder… die eben den falschen Weg gewählt haben. Der Song soll die Leute mal ein bisschen zu Nachdenken bringen. Wie die anderen Texte auch. Das ist wohl mein Versuch, die Welt ein wenig besser zu machen, bzw. mein Beitrag.“
  5. Chicken Farmer Song: „Ein Beatles-mäßiger, poppiger Song, bei dem ich mir ausgemalt habe, wie es wäre, statt dem manchmal doch sehr anstrengenden Musikleben eine Hühnerfarm zu haben (wo die Hennen rennen..). Das Kraftkostende ist nicht die Musik, sondern das Drumherum, das Business.“
  6. Underdog: „Ebenfalls ein recht simpler Song, der einfach Spaß machen soll. Eine nette Melodie und fette Chorus-Parts… hier beschäftigen sich die Lyrics mit dem Irrsinn von Kriegen. Mehr kann ich zu diesem Track eigentlich nicht sagen.“
  7. You Don´t Know What You´ve Got: „Dieser Song versprüht in meinen Augen eine lockere Lagerfeuerstimmung. Ich wollte eine derartige Atmosphäre einfangen.“
  8. Slave To Money: „Hier habe ich mich mal den Leuten zugewandt, die nie mit ihrem Leben zufrieden sind, die z.B. Geld sammeln oder irgendwelchen Krimskrams, ohne dass eigentlich ein Sinn dahintersteckt. Und trotz allem, was sie besitzen, sind diese Menschen niemals richtig glücklich. Ganz ehrlich: Bevor ich etwas aufhebe, womit jemand anderes etwas Besseres anfangen als ich, verschenke ich es. Was habe ich davon, wenn ich alles aufhebe, nur um zu besitzen und nicht zu nutzen?“
  9. A King´s Prayer: „Dieser Track handelt von einem König im Sterbebett, der nochmal auf sein Leben zurückblickt und analysiert, wie oft er falsche Entscheidungen getroffen hat. Inhaltlich besteht durchaus auch eine Verbindung zum vorhergehenden Song, da auch sich hier die Erkenntnis breit macht, dass man viel Mist gebaut hat nur wegen des Reichtums. Man braucht sich ja nur mal Beispiele wie die Abholzung des Regenwaldes vor Augen führen.“
  10. I Am The Sun (Part II): „Tja“, schmunzelt Roine, „genauso wie ich den ersten Teil als bestmögliche Einleitung für diese Scheibe halte, finde ich, dass das der beste Schluss ist.“

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