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Veröffentlicht am 02.12.2015 von nemesis

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Spirit Web – Far Beyond The Visual Mind

Ob das Cover-Artwork zu diesem Output nun durch das Olympische Feuer oder die Freiheitsstatue inspiriert wurde, weiß der Geier, sieht aber auf alle Fälle interessant aus. Was beim Sound von Far Beyond The Visual Mind als erstes auffällt, ist die irgendwie karge Produktion. Nicht wirklich klar, nicht wirklich unsauber, nicht richtig druckvoll, aber auch nicht saftlos.

Das Ganze ist ziemlich Bass lastig geraten, die klaren, hellen Akzente, wie etwa bei Gitarrensoli, kommen dadurch aber auch wieder satter und auffälliger.

Mit Randy Barron von Winterkill haben sich Spirit Web für ihr Comeback einen neuen Sänger in die Mannschaft geholt.

Der Gut ist stimmlich wirklich fit und verfügt gesanglich auch über einen hohen Wiedererkennungswert, eine Mischung aus Dave Mustaine und James Hetfield hinsichtlich der Interpretation und ein wenig strange Intonation dazu bekommt man jedenfalls nicht alle Tage. So ungewöhnlich die Produktion für diese Tage auch sein mag, so eigenwillig der metallische Sound, so kultig ist diese Scheibe fast schon wieder.

Die Songverläufe sind an sich sehr prägnant und offen, trotzdem finden sich Passagen, die richtig überraschend sind. Seien es mal dezente Crossover-Anleihen, Fusion-Einflüsse – die nicht in die progressive Ecke abrutschen.

Vor allem die Übergänge zurück zum ‚normalen’ Metal sind interessant. Mit Temposteigerungen und Auflösungen etwas komplexerer Strukturen lässt sich das sehr effektvoll machen. Ruhig mal reinhören. Aber was die Produktion betrifft: Ich hab Euch gewarnt.

photocredit: http://www.metal-archives.com/bands/Spirit_Web/118

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