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Veröffentlicht am 20.11.2015 von nemesis

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Band-Tipps mit Interview Bapow Hatz!

Eine wahre Underground-Pracht

Ein wahres Bombardement an unterschiedlichsten Einflüssen ließen Bapow Hatz! auf die Hörer los: Funk, Rock, Crossover, Rap-Gesang, Hardrock… und es macht verdammt viel Spaß. Da ich aber ein großes Talent habe, mich in Fettnäpfchen zu setzen, hab` ich das natürlich auch hier getan, und ganz unschuldig nach dem Namen der Band gefragt. Hätte ich den Text zum Titeltrack „G.H.T.B.“ (Go, Hatz The Bapow«) gelesen, wäre ich mir nicht vorgekommen wie ein Vollidiot.

Nachdem diese Peinlichkeit geklärt ist, erzählte Sänger und Gitarrist Oliver Nördlinger erstmal ein bisschen was zur Bandhistory.

Verquerte Musiker

„Das Material der Scheibe war zum Zeitpunkt des Releases schon ein paar Jährchen alt. Die Produktion hat sich allerdings ein wenig in die Länge gezogen, es kam darauf an, wie unser zuständiger Knabe im Studio Zeit hatte. Angefangen hatten wir die Sache eigentlich als Instrumentalprojekt, Richtung Joe Satriani und Konsorten. Damals hatten wir auch noch einen anderen Drummer, der mittlerweile Richtung USA verschwunden ist. Bapow Hatz! liefen zu diesem Zeitpunkt nur neben unseren jeweils anderen festen Bands“, gab der pfiffige Musikus Auskunft. „Irgendwann dachten wir uns dann, dass eine reine Instrumentalsache diesen Touch von verquerten Musikern hat, die den ganzen Tag vor ihren Amps sitzen.

Also suchten wir einen Sänger, auch um live spielen zu können, haben natürlich keinen gefunden und letztendlich haben dann alle in der Band auf mich gezeigt. Nu hab` ich den Salat.“ Wie aus der Zusammensetzung des Sounds erkennbar ist, haben die Jungs einen sehr breit gefächerten Musikgeschmack. Einzig normaler Metal und so ist nicht oder kaum darunter. „Viele mögen sich die Sache einfach machen und sagen, wir hätten kein Konzept und unseren Stil noch nicht gefunden. Unser Stil ist es, so viele Elemente, wie uns gerade einfallen und unserer Meinung nach zusammenpassen, zu verbinden.

Niemals das Gleiche

Wenn alles wie aus einem Guss klingt, wird es für uns langweilig. Und es gibt schon genug Bands, die auf diverse Züge aufspringen. Allerdings muss man auch sagen, dass die Scheibe der Live-Wirkung der Songs nicht gerecht wird.“ Wie Oli weiter babbelt, zeigten sich die Leute oft mehr als begeistert von dem energie-geladenen und klasse konzeptioniertem Sound der Band. „Live klingen wir oft noch viel abgefahrener, bringen Sachen, die auf der Platte nicht sind.

Das Tolle an unseren Konzerten ist, dass wir junge und ältere Besucher damit begeistern können. Wir hatten auch einige Covers in unserem Programm: „Ballroom Blitz“, „Smoke On The Water“ und „Come Together“ zum Beispiel. Natürlich ist das alles ummöbliert.“ Mit der Live-Situation in ihrer Heimatstadt Wiesbaden sind Bapow Hatz! allerdings alles andere als zufrieden. „Weniger als hier kann nur im Ural los sein. Es haben schon viele Leute versucht, Rock-Clubs hier aufzuziehen, aber die haben das alle mit Karacho in den Sand gesetzt. Komisch, woanders funktioniert es ja auch.“ Noch ein kleiner Tip am Rande: Solltet Ihr Euch schwer tun, diese Scheibe in den Läden zu finden, probiert es unter: www.paengg.de

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