Klassiker

Veröffentlicht am 22.01.2017 von nemesis

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Dr. Sin – Shadows Of Light

Diese Platte war eine recht zweischneidige Angelegenheit. Einerseits bekommt man saftige Riffs, gute Themenübergänge und leicht progressive Melodieführungen, andererseits sind die des Öfteren verwendeten Männerchöre nicht mehr als mäßig gute Möchtegern-Queen.

Der Solo-Gesang selbst ist recht kernig, erinnert manchmal ein bisschen an Axl Rose, aber die angesprochenen Chöre machen diesen leicht dreckigen Einschlag wieder vollkommen zunichte.

Die Instrumentierung ist aufs Wesentliche beschränkt und bringt daher die Songs an sich gut auf den Punkt. Zudem sind auch einige Stücke zu finden, die Richtung Jackyl und Co. tendieren.

Allerdings ist die Kombination aus kraftvollen Hardrock-Elementen und versuchter Erhabenheit und Eleganz nicht selten verwirrend. Am besten checkt´s jeder an, den die Ideen an sich sind nicht von schlechten Eltern, aber eben noch nicht so ausgereift zusammengefügt, wie man es sich wünschen würde.

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