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Veröffentlicht am 08.06.2015 von nemesis

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Vernissage: “Intensity”

Unwissend, wie ich nun mal bin, hat mir diese Scheibe erst mal gar nichts gesagt, auch wenn sie bereits einige Jahre auf dem Buckel hat. Wie vieles geht leider eben unter. Was die Band da allerdings so zusammen gestöpselt hat, ist alles andere als von schlechten Eltern.

Im Großen und Ganzen kann man den Release von Vernissage am ehesten als Progressive (-Metal) bezeichnen, es vereinen sich dafür aber zu viele verschiedene Komponenten, wenn auch rock-lastig. Besondesr beim Gesang von Thomas Buchta werden einige Ähnlichkeiten zu Iced Earth deutlich. Im Instrumentalbereich strudelt man zwischen Conception zu Zeiten von „Paralell Minds“ und einigen verstreuten Savatage-Similiars rum. Wer nun genug Phantasie sein eigen nennt, kann sich in etwa vorstellen, wie das alles, vermischt mit typischen Iced-Earth-Klängen wirken könnte.

Absolut interessant kommt dabei der ab und zu eingesetzte Wechselgesang deutsch englisch à la Wolfsheims „Sparrows And The Nightingales“ rüber, wobei der Großteil der Lyrics auf Englisch verfaßt wurde.

Das Tempo von „Intensity“ trudelt die meiste Zeit im mittleren Bereich herum, aber eben nur meistens. So bleibt auch die gewünschte Abwechslung nicht auf der Strecke. Besonders hervorzuheben sind der Opener „Augenzeugen“, „Candite“ sowie „Origins“, dessen Anfangsriff genauso gut von Chriss Oliva, dem verstorbenen Savatage-Urgitarristen, stammen könnte. Nun genug der Worte, denn es spricht wirklich nichts dagegen, sich dieses Kleinod zuzulegen.

 

photocredit: http://www.cdwiki.de/Vernissage:_Intensity

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