Interviews

Veröffentlicht am 24.11.2015 von nemesis

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Interview Holy Mother

Holy Mother zu My World War

Mit My World War brachten die Amis um Sänger Mike Tirelli ihre dritte Scheibe am Start. Behaupten die Troubleboys. Denn eigentlich gab es einige Jahre vor dem Debut bereits eine erste erste Scheibe, auf der auch schon die erste Cover-Nummer („Your Song“ von Elton John) zu hören ist. Auch My World War bietet, ebenso wie die beiden anderen Vorgänger-Outputs Criminal Afterlife und Toxic Rain, etwas nachgespieltes: Billy Idol´s „Rebel Yell“. Zwar nicht gerade eine noch nie gecoverte Nummer, doch Mike interessiert das recht wenig, weil….

“ich spiele sehr gerne nach. Zudem haben wir schon den Gedanken, über so einen Coversong mal die Chance zu haben, dass wir im Radio gespielt werden.” Ebenso offen und unumwunden erzählte der Gute auch, dass man sich nach einem neuen Label umsah, da das damalige finanziell einfach nicht so gestärkt war, um den USA-lern auch einmal eine Tour zu ermöglichen. “Zwei Jahre vor diesem Release waren wir in Wacken, aber ansonsten sah ich auch für die Zukunft keine Chance, unter diesen Umständen mal in Europa auftreten zu können. Wobei dies wirklich mal nötig gewesen wäre, um uns mehr Leuten vorzustellen.

Fast wie Priest?

Wir grübeln über zwei Labels, von denen wir den Eindruck haben, dass sie uns wirklich weiterbringen könnten, zumal die Chefin der einen Firma auch unsere Musik persönlich sehr gerne mag.” Kein Wunder, veröffentlichen Holy Mother doch immer wieder ein Album, dass man sich eigentlich von Judas Priest gewunschen hätte. Dieser Vergleich wird mittlerweile auch schon fast an jeder Ecke gezogen, wenn die Rede auf die Heiligen Mamis (wer`s glaubt….) kommt. “Sollte uns das stören?” Nö, man fragt ja nur mal.

“Ich sehe in dieser Musik einfach auch unseren Antrieb und wenn derartiger Sound wie bei unseren Alben herauskommt, passt das doch. Anders können wir das nicht”, schwafelte Mike den Telefonhörer voll.

Nun gab es in der letzten Zeit auch kaum News von der Band zu lesen und wenn man mal ein paar Zeilen fand, dann ging es ausschließlich darum, was der Sauhaufen gerade wieder angestellt hat. “Meiner Meinung nach lief in der ganzen Zeit um unsere Alben immer viel zu wenig an Promotion und wir wollten und wollen endlich aus diesem Loch raus. Wir wollen live spielen und uns mal anständig präsentieren. “ Seinerzeit kam mir auch ein Review zur Platte unter die Finger, in dem es hieß, die Scheibe sei weniger zugänglich als die beiden Vorgänger. Ich für meinen Teil sehe das wieder etwas anders und Mike kapierte auch nicht ganz, worum es geht.

Stirnrunzeln angesagt

“Ich finde vielmehr, dass wir bei diesem Album noch um einiges aggressiver und kraftvoller an die Sache herangegangen sind. Vielleicht mag es für manchen sperriger klingen, aber ich glaube nicht, dass die Hörer mit unserem neuen Material überfordert sind. Wir haben versucht, die Produktion etwas moderner zu gestalten, aber dabei nicht von unserem Stil abzuweichen. Ich glaube, wir haben das auch ganz gut hingekriegt.”

Hinkriegen, abkriegen, wie auch immer. Jedenfalls hatten die Jungs dann auch kurzerhand einen neuen Gitarristen.

“Oh ja. Er war im Business noch nicht so lange dabei und insofern recht jung. Also muss er sich noch ein wenig entwickelt, aber das bekommen wir schon hin.” Wär ja gelacht, `nen Namen hat der Haufen ja auch gefunden……und wie es manchmal so geht, gerade dann, als sich mal ausnahmsweise keiner den Kopf über einen möglichen Namen zerbrach. “Wir haben immer gegrübelt und gesucht und es kam nix Gescheites dabei heraus. Als wir eines Tages mal wieder so miteinander gejammt haben, haben wir festgestellt, dass eigentlich immer recht coole Sachen dabei herauskommen und so rutschte einem von uns heraus “that´s cool. Fuckin´ holy mother.” Das ‘Fuckin’ haben wir aber weggelassen….”, wie man sieht.


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